Zulassungsentziehung bei persönlichen schwierigen Lebensumständen zulässig?

Bundessozialgericht, Beschluss vom 11.2.2015 - B 6 KA 37/14 B:

Das Bundessozialgericht hat die Beschwerde einer Ärztin gegen die Nichtzulassung der Revision zurückgewiesen. Für eine Zulassungsentziehung wegen Verletzung der Fortbildungspflicht würden keine anderen Maßstäbe gelten als für sonstige Verstöße gegen vertragsärztliche Pflichten. Persönliche Lebensumstände wie die Erkrankung naher Verwandter, Schul- und Erziehungsprobleme spielten in Bezug auf Kinder oder Ähnliches bei der verschuldensunabhängigen Zulassungsentziehung keine Rolle. Dagegen hatte eine Ärztin erfolglos geltend gemacht, sie sei wegen persönlich schwieriger Lebensumstände an der Erfüllung ihrer Fortbildungspflicht über 7 Jahre lang gehindert gewesen.